Resiliente Gruppen – Was bestimmt das Miteinander?

In einem unserer Grundlagen-Seminare kam die Frage auf:

Aber, was nützt mir denn meine Resilienz, wenn ich es doch mit einem Menschen zu tun habe, der überhaupt nicht zugänglich ist und sich absolut rücksichtslos verhält? Was tun, wenn eine Gruppe betroffen ist und die sich nicht wehren kann?“

Wir können durch ein Resilienz-Training sicher nicht das störende oder unsoziale Verhalten von Dritten abstellen oder unterbinden. Was wir aber realistisch erreichen können, ist der gelassenere und entspanntere Umgang mit solchen Menschen und bedrückenden Situationen. Es geht im Folgenden um eine informelle „Gruppe“, nicht um ein geführtes Team innerhalb eines Unternehmens.
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Selbstwirksamkeit – Raus aus der Opferrolle!

CC Lizenz by Daniel Neubacher http://kuhlpunkt.de/„Mein Chef nun wieder, der hat doch echt…“, „Aber die da oben haben ja immer…“, „Ich konnte ja nicht, weil…“, „Ich hätte ja gerne,…“, „Meine Eltern haben aber…“ und „Mein Mann hat es ja immer wieder…“

– kennen Sie diese Sätze und fangen Ihre auch häufiger mal so an? Möglicherweise fühlen Sie sich auch oft als Opfer, ohne jemals zu klagen? Damit sind Sie nicht alleine!

Es gibt Phasen in unserem Leben, in denen es heilsam ist, sich selbst als Opfer zu fühlen. Wir lassen den Schmerz des Erfahrenen zu und erfahren Mitgefühl von anderen. Auf diese innere Haltung sollten wir aber beizeiten wieder verzichten, denn sie schwächt uns, nimmt uns die nötige Handlungsbereitschaft und Sicherheit. Erkennen uns andere als Opferpersönlichkeit, erhöht sich die Chance, dass sie uns ebenso behandeln.

Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig.“ (M. Kathleen Casey )

Hier sind sechs grundlegende Hinweise für Ihre Entwicklung „raus aus der Opferrolle“!

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Was hat Prokrastination mit Resilienz zu tun?

Würfel: Resilienz ist kein GlücksspielBeim Ansehen eines dieser vielen tollen TED/TEDx-Videos bin ich über ein kurzes, aber inspirierendes Video eines sehr jungen Entrepreneur und Studenten namens Vik Nihty zum Thema Prokrastination gestolpert. Vor allem beim letzten Drittel des Videos musste ich unwillkürlich an den Zusammenhang mit Resilienz denken.

Vik Nihty sagt: „I think procrastination is a really serious problem. Because it is about not be able to bring ourselves to do the things, that we know we want to do.“ Also nicht in der Lage zu sein, Dinge zu tun, die wir eigentlich tun wollen. Und das, obwohl einem daraus eindeutige Nachteile entstehen. Das ist eine Verhaltensweise, die auch viele Menschen in Krisen zeigen.

Nihty sagt weiterhin, dass Prokrastination keine Störung (oder Krankheit) sei, es gehe dabei mehr um Entscheidungen, die man macht. Die Entscheidung nicht zu tun, was man jetzt tun sollte, sondern es stattdessen später zu machen. Weiterlesen