Resilienz im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Tough times never last, tough people do.

„Tough times don’t last, tough people do.“ Zitat: Robert H. Schuller

Seit mehr als fünfzehn Jahren begegnet einem das Konstrukt Work-Life-Balance, dass dazu anhält, sein Leben und seine Arbeit in eine Balance zu bringen. Mal abgesehen davon, dass es damit so aussieht, als ob diese beiden Punkte auf zwei entgegensetzten Enden einer Wippe verortet wären, was in unseren Augen eher fraglich ist, gelingt es anscheinend vielen Menschen nicht, diese Balance zu erreichen. Im Gegenteil: die Ausfallzeiten von Arbeitnehmern steigen weiter. Vor allem die Krankentage aus psychischen Gründen nehmen ständig zu. Wir halten uns körperlich gesünder, aber unser Geist kommt nicht mit. Ob man die Auswirkungen dann Burnout oder Erschöpfungsdepression oder Panikattacken nennt, ist hier irrelevant. Wichtig ist, dass wir uns überlegen, ob und wie wir damit umgehen können. Weiterlesen

Resilienzfaktor: Netzwerkorientierung

Resilienzfaktor Netzwerkorientierung. Zeichnung: Elke Ehninger

„Man soll sein Netzwerk knüpfen, bevor man es braucht.“ sagt man im Business. Und ja, es ist gut, sein Netz bereits gespannt zu haben, bevor man sich reinfallen lässt.

Resilienzfaktor Netzwerkorientierung. Zeichnung: Elke Ehninger

Resilienzfaktor Netzwerkorientierung. Zeichnung: Elke Ehninger www.ehninger-illustration.de

Vielen Menschen ist aber nicht klar, wie so ein Netzwerk aussehen sollte, wie man es aktiv gestalten und ausbauen kann und worauf es dabei wirklich ankommt. Denn zum einen ist unsere soziale Umgebung nicht unbedingt ein wirkliches Netzwerk. Meist repräsentieren sie nur bestimmte soziale Gruppen wie „Familie“ oder „Freunde“. Nur können diese enge Bindungen nicht alle Bedürfnisse erfüllen und manchmal sind sie sogar eher hinderlich für unsere Entwicklung und unser Vorankommen. Weiterlesen

Resilienzfaktor Zukunftsorientierung – Geh voran!

Resilienzfaktor Zukunftsplanung, Zeichnung: Elke Ehninger

Nach dem wir uns hier schon dem einen oder anderen Resilienz-Faktor gewidmet haben, folgen heute ein paar Worte zum Bereich „Zukunftsorientierung“. Auch dies ein Faktor, der unsere Resilienz, also unsere mentale Widerstandsfähigkeit, mitbestimmt.

Wenn ich akzeptiert habe, dass meine momentane Situation so ist, wie sie ist, ich mir Gedanken gemacht habe, welche Lösungen es gibt, um die Situation zu verlassen, mir klar ist, dass es meine Eigenverantwortung ist, dies auch zu tun und ich mir die Hilfe meines Netzwerks geholt habe, bedarf es immer noch des ersten Schritts in die Zukunft, um gefundene Lösungen in die Tat umzusetzen.

Die Zukunft einfach auf sich zukommen zu lassen, ist nur im ersten Moment einfacher. Entscheidungen über die Zukunft auszuweichen oder aufzuschieben, führt meist nicht zur Lösung des Problems.

„Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Albert Einstein

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Die Resilienz-Faktoren: Selbstverantwortung

Resilienzfaktor Selbstverantwortung

Nachdem wir bereits vier Resilienz-Faktoren erläutert haben, die zur mentalen Widerstandskraft beitragen, nehmen wir uns heute Nummer 5, die Selbstverantwortung, vor: Wer erkannt hat, dass er selbst wirksam sein kann (Artikel), ist nur einen Schritt davon entfernt, auch selbst die Verantwortung zu übernehmen und der Zukunft und notwendigen Veränderungen aktiv entgegen zu gehen.

Was auch immer uns an Herausforderungen oder Widrigkeiten begegnet, WIR haben die Wahl, WIE wir darauf reagieren. Wer eigenverantwortlich handelt, macht sich bewusst, dass er über seine eigenen Reaktionen auf Probleme ganz allein entscheidet. Wer dagegen andere verantwortlich macht, macht sich selbst zum Opfer, fühlt sich ohnmächtig. In dem Wort Eigenverantwortung steckt das Wort „Antwort“ und das Wort „eigen“. Es geht also darum, die eigene Antwort zu finden auf Umstände, die mich herausfordern.
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Resiliente Unternehmen – gibt es die?

Mentale Widerstandskraft verbindet man im ersten Moment eher mit Personen als mit Organisationen. Seit etwa Ende der 1990er Jahre wird der Resilienz-Begriff aber auch auf Unternehmenskontexte angewandt. Kann man Resilienz wirklich auf Unternehmen bzw. Organisationen übertragen? Kann man Unternehmen mit Resilienz krisenfester machen? Glaubt man verschiedenen Autoren von Sach- und Fachbüchern ist das so. Wir wollen diese Ideen selbst einmal näher beleuchten.
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Grundlagen der Resilienz – Trainieren Sie Ihre mentale Widerstandskraft

Nach dem Seminar ist vor dem Seminar!

Zum letzten Mal in diesem Jahr halten wir unser Grundlagen-Seminar zum Thema Resilienz: am Dienstag, dem 02.12.2014, 16.00 – 19.00 Uhr in Hamburg.

Gesellschaft für ResilienzPräventiv etwas für die mentale Widerstandskraft zu tun, hilft in schwierigen Zeiten leichter wieder Fuß zu fassen und in Tritt zu kommen. Im besten Fall verbessern wir so unsere psychische Kraft und unsere emotionale Intelligenz und gehen aus problematischen Situationen, denen wir nicht ausweichen können, sogar gestärkt hervor.
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