Hinfallen, Aufstehen, Weitermachen – Interview mit Mrs. City

Magazin Mrs. City

Magazin Mrs. City

Für ein Dossier zum Thema, Umgehen mit Scheitern, haben wir der Zeitschrift Mrs. City ein kleines Interview gegeben.

Sieben Frauen, die Krisen erlebt haben, sind gefragt worden, wie sie damit umgegangen sind. Es ist sehr interessant zu lesen, was sie aus den Herausforderungen gelernt haben und was sie im Endeffekt damit gemacht haben.

Als Experten für Resilienz wurden wir nach unserer grundsätzlichen Einschätzung in Sachen Scheitern gefragt. Hier unsere Antworten dazu, inwieweit Resilienz bei solchen Situationen hilfreich sein kann:

Weiterlesen

Hilft Resilienz beim Umgang mit Stress?

Im Zusammenhang mit Burnout wird häufig auch über Stressmanagement gesprochen, also wie wir mit Stress umgehen sollten, um daran nicht krank zu werden und um gar nicht erst im Burnout zu landen.IMG_3580 In diesem Zusammenhang gab es in der Zeitschrift „Good Health“ ein lesenswertes Dossier zu verschiedenen Aspekten und Möglichkeiten sich zu entstressen. „Stress Detox“ wird es dort genannt, also in etwa Stress-Entgiftung, und der Untertitel lautet „wie wir uns von schädlichen Stress-Hormonen befreien“. Wir konnten dazu einen kleinen Beitrag beisteuern, denn auch das Resilienz-Profil von Menschen bestimmt das persönliche Stress-Level und den Umgang mit Stress. Inwiefern kann also Resilienz-Training beim Stressmanagement hilfreich sein? Weiterlesen

„Durch die Pleite zur neuen Chance? Wie Unternehmer mit Niederlagen umgehen“

Gesellschaft für Resilienz

Foto: CC Lizenz by Sandra Schink http://co-co-co.de/

Wir freuen uns sehr, in der kommenden Woche (am 10.2.2016 um 19 Uhr) als Gesellschaft für Resilienz an der vom NDR Info und der ZEIT-Stiftung organisierten (und leider schon ausverkauften) Podiumsdiskussion „Durch die Pleite zur neuen Chance? Wie Unternehmer mit Niederlagen umgehen“ in der Reihe „Scheitern erlaubt! Vom Fallen und Wiederaufstehen“ teilnehmen zu dürfen. Weiterlesen

Resilienz im betrieblichen Gesundheitsmanagement

Tough times never last, tough people do.

„Tough times don’t last, tough people do.“ Zitat: Robert H. Schuller

Seit mehr als fünfzehn Jahren begegnet einem das Konstrukt Work-Life-Balance, dass dazu anhält, sein Leben und seine Arbeit in eine Balance zu bringen. Mal abgesehen davon, dass es damit so aussieht, als ob diese beiden Punkte auf zwei entgegensetzten Enden einer Wippe verortet wären, was in unseren Augen eher fraglich ist, gelingt es anscheinend vielen Menschen nicht, diese Balance zu erreichen. Im Gegenteil: die Ausfallzeiten von Arbeitnehmern steigen weiter. Vor allem die Krankentage aus psychischen Gründen nehmen ständig zu. Wir halten uns körperlich gesünder, aber unser Geist kommt nicht mit. Ob man die Auswirkungen dann Burnout oder Erschöpfungsdepression oder Panikattacken nennt, ist hier irrelevant. Wichtig ist, dass wir uns überlegen, ob und wie wir damit umgehen können. Weiterlesen

Resilienz – Chancen und Grenzen

Wasser im Kahn

Loch im Kahn und trotzdem über Wasser bleiben? Foto: Nicole Willnow

Dieser Artikel lag schon einige Zeit halbfertig geschrieben in unserem Archiv, aber es braucht ja manchmal einen Anlass zur endgültigen Umsetzung. Dieser kam diesmal in Form einer Interview-Anfrage vom Bayrischen Rundfunk BR zum Tatort München „Einmal wirklich sterben.“ Ohne zu viel zu verraten, es geht um eine junge Frau, die als kleines Mädchen ein familiäres Trauma erlebte und bei einem erneuten Trauma im Hier und Heute keinen adäquaten Ausweg mehr findet. Übrigens ein sehr psychologischer Tatort mit eher wenig Action. Wir wurden dazu gefragt, ob wir einen Bezug zu Resilienz herstellen können. Also, ob Resilienz hätte helfen können und wenn ja, wie.
Die Fragen und unsere Antworten findet Ihr im Tatort-Pressedossier.

Ja, man kann viel erreichen, wenn man sich seiner Resilienz bewusst wird und die bestimmenden Faktoren erlernt oder verbessert. Aber natürlich gibt es Grenzen der Resilienz, denn nicht alle Einflussfaktoren lassen sich nach Belieben steuern. Und es erfordert schon einen hohen Grad an Resilienz, sich wieder aufzurappeln, wenn man ein echtes Trauma erlebt.
Weiterlesen

Schöner Scheitern – Kann Resilienz helfen?

Zitat Samuel Beckett

Scheitern ist in Deutschland immer noch ein NoGo-Wort. Ein Wort, das niemand gerne in den Mund nimmt, denn kaum jemand kann zugeben, dass ihm etwas völlig misslungen ist. Dabei ist so gut wie jeder Mensch schon einmal an irgendetwas gescheitert, sei es eine Prüfung, ein Job, eine Beziehung oder bei anderen Dingen.

Wichtig ist jedoch nur, wie man mit Scheitern umgeht. Dass dabei Resilienz eine große Rolle spielen kann, wird jedem klar, der sich damit ein wenig beschäftigt. Wie, darauf möchten wir hier gerne kurz eingehen.
Weiterlesen

Podcast „The Power of Resilience“ auf der Respawn 2015 in Köln

Wie zuvor schon erwähnt, konnten wir am vergangenen Dienstag das erste Mal vor einem internationalen Publikum von Games Developern und Interessierten auf der Respawn 2015 in Köln sprechen. Tahsin Avci, Mitgründer von Gaming Aid e.V., hatte uns eingeladen, seinen Vortrag zu Gaming Aid und seinen persönlichen Erfahrungen mit der Theorie und Praxis von Resilienz zu unterstützen. Dem sind wir gerne nachgekommen.

„Gaming-Aid would like to help developers to gain more strength for the hard parts of their development journey. What happens if the project is not working as planed? What if it all falls down? How to cope with the failure? The hole in which developers can fall into can be very deep. We would like to speak about these situations and want to give tips and best practices on how to survive, physically and mentally.“ Weiterlesen

Resilienzfaktor: Netzwerkorientierung

Resilienzfaktor Netzwerkorientierung. Zeichnung: Elke Ehninger

„Man soll sein Netzwerk knüpfen, bevor man es braucht.“ sagt man im Business. Und ja, es ist gut, sein Netz bereits gespannt zu haben, bevor man sich reinfallen lässt.

Resilienzfaktor Netzwerkorientierung. Zeichnung: Elke Ehninger

Resilienzfaktor Netzwerkorientierung. Zeichnung: Elke Ehninger www.ehninger-illustration.de

Vielen Menschen ist aber nicht klar, wie so ein Netzwerk aussehen sollte, wie man es aktiv gestalten und ausbauen kann und worauf es dabei wirklich ankommt. Denn zum einen ist unsere soziale Umgebung nicht unbedingt ein wirkliches Netzwerk. Meist repräsentieren sie nur bestimmte soziale Gruppen wie „Familie“ oder „Freunde“. Nur können diese enge Bindungen nicht alle Bedürfnisse erfüllen und manchmal sind sie sogar eher hinderlich für unsere Entwicklung und unser Vorankommen. Weiterlesen

Interview: Warum Resilienz zum Thema Gesundheitsprävention gehört

Vergangenes Wochenende sind wir einer Einladung aufs Land gefolgt und haben einen Vortrag für die Bündnische Akademie gehalten. Das Thema dieser jährlich stattfindenden Fortbildung von Gruppenleitern aus der Pfadfinder-Szene war dieses Jahr „Gesundheit“. Dabei ist spontan dieses Interview entstanden:

http://www.buendische-akademie-live.de

Uns hat es gut gefallen auf dem Tyrker-Hof in Lüdersburg und wir kommen gerne wieder.

Resiliente Gruppen – Was bestimmt das Miteinander?

In einem unserer Grundlagen-Seminare kam die Frage auf:

Aber, was nützt mir denn meine Resilienz, wenn ich es doch mit einem Menschen zu tun habe, der überhaupt nicht zugänglich ist und sich absolut rücksichtslos verhält? Was tun, wenn eine Gruppe betroffen ist und die sich nicht wehren kann?“

Wir können durch ein Resilienz-Training sicher nicht das störende oder unsoziale Verhalten von Dritten abstellen oder unterbinden. Was wir aber realistisch erreichen können, ist der gelassenere und entspanntere Umgang mit solchen Menschen und bedrückenden Situationen. Es geht im Folgenden um eine informelle „Gruppe“, nicht um ein geführtes Team innerhalb eines Unternehmens.
Weiterlesen