Resilienzfaktor Zukunftsorientierung – Geh voran!

Resilienzfaktor Zukunftsplanung, Zeichnung: Elke Ehninger

Nach dem wir uns hier schon dem einen oder anderen Resilienz-Faktor gewidmet haben, folgen heute ein paar Worte zum Bereich „Zukunftsorientierung“. Auch dies ein Faktor, der unsere Resilienz, also unsere mentale Widerstandsfähigkeit, mitbestimmt.

Wenn ich akzeptiert habe, dass meine momentane Situation so ist, wie sie ist, ich mir Gedanken gemacht habe, welche Lösungen es gibt, um die Situation zu verlassen, mir klar ist, dass es meine Eigenverantwortung ist, dies auch zu tun und ich mir die Hilfe meines Netzwerks geholt habe, bedarf es immer noch des ersten Schritts in die Zukunft, um gefundene Lösungen in die Tat umzusetzen.

Die Zukunft einfach auf sich zukommen zu lassen, ist nur im ersten Moment einfacher. Entscheidungen über die Zukunft auszuweichen oder aufzuschieben, führt meist nicht zur Lösung des Problems.

„Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Albert Einstein

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Die Resilienz-Faktoren: Selbstverantwortung

Resilienzfaktor Selbstverantwortung

Nachdem wir bereits vier Resilienz-Faktoren erläutert haben, die zur mentalen Widerstandskraft beitragen, nehmen wir uns heute Nummer 5, die Selbstverantwortung, vor: Wer erkannt hat, dass er selbst wirksam sein kann (Artikel), ist nur einen Schritt davon entfernt, auch selbst die Verantwortung zu übernehmen und der Zukunft und notwendigen Veränderungen aktiv entgegen zu gehen.

Was auch immer uns an Herausforderungen oder Widrigkeiten begegnet, WIR haben die Wahl, WIE wir darauf reagieren. Wer eigenverantwortlich handelt, macht sich bewusst, dass er über seine eigenen Reaktionen auf Probleme ganz allein entscheidet. Wer dagegen andere verantwortlich macht, macht sich selbst zum Opfer, fühlt sich ohnmächtig. In dem Wort Eigenverantwortung steckt das Wort „Antwort“ und das Wort „eigen“. Es geht also darum, die eigene Antwort zu finden auf Umstände, die mich herausfordern.
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Selbstwirksamkeit – Raus aus der Opferrolle!

CC Lizenz by Daniel Neubacher http://kuhlpunkt.de/„Mein Chef nun wieder, der hat doch echt…“, „Aber die da oben haben ja immer…“, „Ich konnte ja nicht, weil…“, „Ich hätte ja gerne,…“, „Meine Eltern haben aber…“ und „Mein Mann hat es ja immer wieder…“

– kennen Sie diese Sätze und fangen Ihre auch häufiger mal so an? Möglicherweise fühlen Sie sich auch oft als Opfer, ohne jemals zu klagen? Damit sind Sie nicht alleine!

Es gibt Phasen in unserem Leben, in denen es heilsam ist, sich selbst als Opfer zu fühlen. Wir lassen den Schmerz des Erfahrenen zu und erfahren Mitgefühl von anderen. Auf diese innere Haltung sollten wir aber beizeiten wieder verzichten, denn sie schwächt uns, nimmt uns die nötige Handlungsbereitschaft und Sicherheit. Erkennen uns andere als Opferpersönlichkeit, erhöht sich die Chance, dass sie uns ebenso behandeln.

Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig.“ (M. Kathleen Casey )

Hier sind sechs grundlegende Hinweise für Ihre Entwicklung „raus aus der Opferrolle“!

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