Hilft Resilienz beim Umgang mit Stress?

Im Zusammenhang mit Burnout wird häufig auch über Stressmanagement gesprochen, also wie wir mit Stress umgehen sollten, um daran nicht krank zu werden und um gar nicht erst im Burnout zu landen.IMG_3580 In diesem Zusammenhang gab es in der Zeitschrift „Good Health“ ein lesenswertes Dossier zu verschiedenen Aspekten und Möglichkeiten sich zu entstressen. „Stress Detox“ wird es dort genannt, also in etwa Stress-Entgiftung, und der Untertitel lautet „wie wir uns von schädlichen Stress-Hormonen befreien“. Wir konnten dazu einen kleinen Beitrag beisteuern, denn auch das Resilienz-Profil von Menschen bestimmt das persönliche Stress-Level und den Umgang mit Stress. Inwiefern kann also Resilienz-Training beim Stressmanagement hilfreich sein? Weiterlesen

Resilienzfaktor: Netzwerkorientierung

Resilienzfaktor Netzwerkorientierung. Zeichnung: Elke Ehninger

„Man soll sein Netzwerk knüpfen, bevor man es braucht.“ sagt man im Business. Und ja, es ist gut, sein Netz bereits gespannt zu haben, bevor man sich reinfallen lässt.

Resilienzfaktor Netzwerkorientierung. Zeichnung: Elke Ehninger

Resilienzfaktor Netzwerkorientierung. Zeichnung: Elke Ehninger www.ehninger-illustration.de

Vielen Menschen ist aber nicht klar, wie so ein Netzwerk aussehen sollte, wie man es aktiv gestalten und ausbauen kann und worauf es dabei wirklich ankommt. Denn zum einen ist unsere soziale Umgebung nicht unbedingt ein wirkliches Netzwerk. Meist repräsentieren sie nur bestimmte soziale Gruppen wie „Familie“ oder „Freunde“. Nur können diese enge Bindungen nicht alle Bedürfnisse erfüllen und manchmal sind sie sogar eher hinderlich für unsere Entwicklung und unser Vorankommen. Weiterlesen

Resilienzfaktor Zukunftsorientierung – Geh voran!

Resilienzfaktor Zukunftsplanung, Zeichnung: Elke Ehninger

Nach dem wir uns hier schon dem einen oder anderen Resilienz-Faktor gewidmet haben, folgen heute ein paar Worte zum Bereich „Zukunftsorientierung“. Auch dies ein Faktor, der unsere Resilienz, also unsere mentale Widerstandsfähigkeit, mitbestimmt.

Wenn ich akzeptiert habe, dass meine momentane Situation so ist, wie sie ist, ich mir Gedanken gemacht habe, welche Lösungen es gibt, um die Situation zu verlassen, mir klar ist, dass es meine Eigenverantwortung ist, dies auch zu tun und ich mir die Hilfe meines Netzwerks geholt habe, bedarf es immer noch des ersten Schritts in die Zukunft, um gefundene Lösungen in die Tat umzusetzen.

Die Zukunft einfach auf sich zukommen zu lassen, ist nur im ersten Moment einfacher. Entscheidungen über die Zukunft auszuweichen oder aufzuschieben, führt meist nicht zur Lösung des Problems.

„Die reinste Form des Wahnsinn ist es, alles beim Alten zu lassen und zu hoffen, dass sich etwas ändert.“ Albert Einstein

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Die Resilienz-Faktoren: Selbstverantwortung

Resilienzfaktor Selbstverantwortung

Nachdem wir bereits vier Resilienz-Faktoren erläutert haben, die zur mentalen Widerstandskraft beitragen, nehmen wir uns heute Nummer 5, die Selbstverantwortung, vor: Wer erkannt hat, dass er selbst wirksam sein kann (Artikel), ist nur einen Schritt davon entfernt, auch selbst die Verantwortung zu übernehmen und der Zukunft und notwendigen Veränderungen aktiv entgegen zu gehen.

Was auch immer uns an Herausforderungen oder Widrigkeiten begegnet, WIR haben die Wahl, WIE wir darauf reagieren. Wer eigenverantwortlich handelt, macht sich bewusst, dass er über seine eigenen Reaktionen auf Probleme ganz allein entscheidet. Wer dagegen andere verantwortlich macht, macht sich selbst zum Opfer, fühlt sich ohnmächtig. In dem Wort Eigenverantwortung steckt das Wort „Antwort“ und das Wort „eigen“. Es geht also darum, die eigene Antwort zu finden auf Umstände, die mich herausfordern.
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Selbstwirksamkeit – Raus aus der Opferrolle!

CC Lizenz by Daniel Neubacher http://kuhlpunkt.de/„Mein Chef nun wieder, der hat doch echt…“, „Aber die da oben haben ja immer…“, „Ich konnte ja nicht, weil…“, „Ich hätte ja gerne,…“, „Meine Eltern haben aber…“ und „Mein Mann hat es ja immer wieder…“

– kennen Sie diese Sätze und fangen Ihre auch häufiger mal so an? Möglicherweise fühlen Sie sich auch oft als Opfer, ohne jemals zu klagen? Damit sind Sie nicht alleine!

Es gibt Phasen in unserem Leben, in denen es heilsam ist, sich selbst als Opfer zu fühlen. Wir lassen den Schmerz des Erfahrenen zu und erfahren Mitgefühl von anderen. Auf diese innere Haltung sollten wir aber beizeiten wieder verzichten, denn sie schwächt uns, nimmt uns die nötige Handlungsbereitschaft und Sicherheit. Erkennen uns andere als Opferpersönlichkeit, erhöht sich die Chance, dass sie uns ebenso behandeln.

Schmerz ist unvermeidlich, Leiden ist freiwillig.“ (M. Kathleen Casey )

Hier sind sechs grundlegende Hinweise für Ihre Entwicklung „raus aus der Opferrolle“!

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Lösungsorientierung – Auswege sind da, man muss sie nur finden

Licht am Ende des Weges... Foto: Silke Schippmann

Licht am Ende des Tunnels… Foto: Silke Schippmann

Die Lösungsorientierung ist, neben den in früheren Beiträgen genannten, ein weiterer Faktor, der die Resilienzfähigkeit von Menschen bestimmt. Es hat sich als sinnvoll herausgestellt, nicht in Problemen zu denken, sondern sich auf das Finden einer Lösung zu fokussieren. Sich auf die Suche nach den Ursachen eines Problems zu begeben, ist rückwärtsgewandt. In der Vergangenheit zu wühlen, vor allem, wenn man die Ursache nicht findet, lähmt und hilft oft nicht. Nicht immer gibt es nämlich Ursachen für die eigenen Probleme oder zumindest keine, auf die man Einfluss hat.

Autorin Monika Gruhl sagt: „Die lösungsorientierte Grundhaltung richtet sich auf das, was funktioniert, statt auf das, was nicht klappt.“

Auf die Lösung, die in der Zukunft liegt, hat man Einfluss. Man kann sie finden oder selbst gestalten. Weiterlesen

Anna und Tim wollen es wissen: „Resi… wer?“

Anna Momber-Heers und Tim Edmond Laufer von „Acting for Business“ haben ein Interview mit Nicole gemacht, die Rede und Antwort zu Resilienz stand. Ein guter Einstand für alle, die ein paar erste Informationen zu Resilienz erfahren möchten. (Dauer: ca. 20 Min.)

Anna und Tim sprechen mit Nicole Willnow über Resilienz from acting for business on Vimeo

Die Präsentations-Workshops von Anna und Tim können wir übrigens aus eigener Erfahrung sehr empfehlen: 
http://actingforbusiness.wordpress.com

Optimismus – „Es war schwierig, aber ich habe es geschafft.“

Wer eine Krise bewältigen muss, sollte realisieren, dass Krisen zeitlich begrenzt sind und überwunden werden können.

Zitat Charlie Chaplin

„Nichts ist permanent in dieser verrückten Welt, nicht mal unsere Zweifel.“ Charlie Chaplin

Diese Art von Optimismus speist sich u.a. aus den Erinnerungen an bereits bewältigte frühere Krisen oder schon erreichte Erfolge. Buchautorin Micheline Rampe nennt das den „Glauben an die eigene Selbstwirksamkeit“. Es geht nicht um Schönwetter-Positivismus à la „Die Welt ist schön und mir wird nur Gutes verfahren, wenn ich nur fest genug daran glaube“. Weiterlesen

Akzeptanz: Es ist, wie es ist.

Wenn man einem krisenhaften Ereignis in seinem Leben begegnet, sei es ein Job-Verlust, eine Trennung, eine Krankheit oder ein Todesfall, aber auch kleineren Widrigkeiten wie nicht bestandene Führerschein-Prüfungen, wird dieses Ereignis meist nicht einfach wieder verschwinden. Weder durch Verleugnung, noch durch Kopf-in-den-Sand-stecken, noch durch Weglaufen. Nur kurzfristig kann man so tun, als ob das alles gar nicht passiert sei.  Weiterlesen