Resilienz – Chancen und Grenzen

Wasser im Kahn

Loch im Kahn und trotzdem über Wasser bleiben? Foto: Nicole Willnow

Dieser Artikel lag schon einige Zeit halbfertig geschrieben in unserem Archiv, aber es braucht ja manchmal einen Anlass zur endgültigen Umsetzung. Dieser kam diesmal in Form einer Interview-Anfrage vom Bayrischen Rundfunk BR zum Tatort München „Einmal wirklich sterben.“ Ohne zu viel zu verraten, es geht um eine junge Frau, die als kleines Mädchen ein familiäres Trauma erlebte und bei einem erneuten Trauma im Hier und Heute keinen adäquaten Ausweg mehr findet. Übrigens ein sehr psychologischer Tatort mit eher wenig Action. Wir wurden dazu gefragt, ob wir einen Bezug zu Resilienz herstellen können. Also, ob Resilienz hätte helfen können und wenn ja, wie.
Die Fragen und unsere Antworten findet Ihr im Tatort-Pressedossier.

Ja, man kann viel erreichen, wenn man sich seiner Resilienz bewusst wird und die bestimmenden Faktoren erlernt oder verbessert. Aber natürlich gibt es Grenzen der Resilienz, denn nicht alle Einflussfaktoren lassen sich nach Belieben steuern. Und es erfordert schon einen hohen Grad an Resilienz, sich wieder aufzurappeln, wenn man ein echtes Trauma erlebt.
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Resilient? Das bin ich! – Serie Teil 2

Wir stellen hier in lockerer Folge einige Menschen vor, die wir als besonders resilient beschreiben würden.

Gebetsfahnen

Vielen Dank an unsere zweite Interviewpartnerin. Sie möchte anonym bleiben und das respektieren wir gerne. Sie wurde bei der Tsunami-Katastrophe 2004 in Südostasien im allerletzten Moment vor dem Ertrinken gerettet und hat sich ab diesem Zeitpunkt ein neues Leben erkämpft.

(Herzlichen Dank an dieser Stelle für deine Offenheit, deine Bereitschaft und dem Wunsch, deine Erfahrungen zu teilen!). Weiterlesen

7 Verhaltensweisen eher resilienter Personen

Jeder von uns kennt Personen, die Krisen nicht nur überstanden haben, sondern daran gewachsen sind. Schauen wir uns ein paar Verhaltensweisen an, die sie gemeinsam haben:

Resiliente Menschen geben nicht auf, werden nicht wütend und verzweifeln nicht, wenn sie eine Niederlage erleben. Im Gegenteil: Sie nehmen Anlauf und springen höher, um ihr Ziel doch noch zu erreichen, und am Ende gehen sie gestärkt weiter.

„They find resilience by moving toward a goal beyond themselves, transcending pain and grief by perceiving bad times as a temporary state of affairs,” sagt Hara Estroff Marano, Herausgeberin von Psychology Today.

Hier sind sieben Verhaltensweisen von Personen, die wissen, wie man mit unvorhergesehenen Krisen oder Niederlagen umgeht und im besten Fall sogar gestärkt daraus hervorgeht: Weiterlesen