Was ich an Resilienz so spannend finde

Als ich vor ungefähr vier Jahren dem Begriff Resilienz bewusst begegnete, gefiel mir besonders, dass meine eigenen intuitiven Stehaufmännchen-Qualitäten nicht mehr nur ein persönliches Gefühl waren, nicht etwa Einbildung, sondern eine wissenschaftlich untersuchte Qualität. Nicht nur ein Schnack meiner Großmutter, sondern eine Fähigkeit, die man wachsen lassen kann, wenn man sich ihrer erst einmal bewusst wird.

Nicole Willnow

Nicole Willnow

Wie kam es bloß, dass in anderen Bereichen, z.B. der Kinderpädagogik, Resilienz schon seit etlichen Jahren gelehrt wird (nach Studien, die Emmy Werner schon in 50er Jahren begann), in meinen Berufsnetzwerken aber kaum bekannt war? Weiterlesen

Warum ich?

Foto: Daniel Neubacher  http://www.kuhlpunkt.de/Warum ich mich für das Thema Resilienz interessiere?

Das ist leicht erklärt. Ich halte mich für einen ausgeglichenen und glücklichen Menschen. Irgendwas mache ich anders als mein Umfeld, und vor einem Jahr sagte es mir mal jemand: „Du kannst dich so wundervoll abgrenzen!“ Das empfand ich zunächst nicht gerade als ein Talent, aber je länger ich darüber nachdenke: Ja, das kann ich! Und das ist auch gut so!

Warum kann ich das? Weiterlesen

Optimismus – „Es war schwierig, aber ich habe es geschafft.“

Wer eine Krise bewältigen muss, sollte realisieren, dass Krisen zeitlich begrenzt sind und überwunden werden können.

Zitat Charlie Chaplin

„Nichts ist permanent in dieser verrückten Welt, nicht mal unsere Zweifel.“ Charlie Chaplin

Diese Art von Optimismus speist sich u.a. aus den Erinnerungen an bereits bewältigte frühere Krisen oder schon erreichte Erfolge. Buchautorin Micheline Rampe nennt das den „Glauben an die eigene Selbstwirksamkeit“. Es geht nicht um Schönwetter-Positivismus à la „Die Welt ist schön und mir wird nur Gutes verfahren, wenn ich nur fest genug daran glaube“. Weiterlesen